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Sicherheit
Sicherheitshinweise
Diese Bedienungsanleitung ist ständig am Einsatzort des Gerätes aufzubewahren. Der Arbeitsbereich, in dem der Laser aufgestellt ist, muss entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gekennzeichnet sein, um eine versehentliche Schädigung Dritter auszuschließen. Es dürfen keine Spiegel in den Strahlengang gebracht werden, da gefährliche Reflexionen entstehen können.
Bei Funktionsstörungen ist das Gerät sofort abzuschalten!

Allgemeine Hinweise
Sicherheitshinweise dienen dem Arbeitsschutz und der Unfallverhütung. Sie müssen beachtet werden! Um Sie und Ihre Arbeitskollegen vor Schaden zu bewahren, ist auch Ihre Mitarbeit notwendig. Arbeiten Sie deshalb stets mit Umsicht und seien Sie sich ständig bewusst, dass Gefahren meist nicht „offensichtlich“ sind. Um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten, muss sich der Betreiber vergewissern, dass die Personen, die an oder mit dem Gerät arbeiten, über die möglichen Gefahren von Laserstrahlung informiert werden.
Sie schützen sich vor vermeidbaren Schäden, wenn Sie mit folgenden berufsgenossenschaftlichen Unfallverhütungsvorschriften (UVV) vertraut sind:

  • UVV „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ (BGV A2/VBG 4)
  • UVV „Laserstrahlung“ (BGV B2/VBG 93)
  • UVV „Sicherheitskennzeichnung am Arbeitsplatz“ (BGV A8/VBG 125)

Die Texte können über die für Sie zuständige Berufsgenossenschaft bezogen oder aus dem Internet z.B. unter http://www.bc-verlag.de/UVVen/inh.htm heruntergeladen werden.
Zusätzlich wird auf die Norm EN 60825-1/ VDE-Bestimmung VDE 0837 (Stand November 2001) „Sicherheit von Lasereinrichtungen“ verwiesen. Bitte beachten Sie speziell den Hauptabschnitt drei - Richtlinien für den Benutzer! Die Norm ist über Beuth Verlag GmbH, Burggrafenstrasse 6, 10787 Berlin erhältlich.
Im Ausland sind die den deutschen UVVen und Normen entsprechenden Vorschriften zu beachten. Bei Fragen bezüglich lokaler Vorschriften in Europa kann Ihnen ggf. die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, Gran Via 33, E-48009 Bilbao, Spanien, Tel.: + 34 / 944-794-360, Fax: + 34 / 944-794-383, E-Mail: information@osha.eu.int, Internetadresse: http://agency.osha.eu.int weiterhelfen.

In den Vereinigten Staaten von Amerika sind z.B. ANSI Z136.1 Standard for the safe use of lasers und IEC 825-1, Safety of Laser Products - Part 1: Equipment classification, requirements, and user's guide (erhältlich über American National Standards Institute, Washington, DC Headquarters, 1819 L Street, NW, 6th Fl., Washington, DC, 20036, USA, Tel: +1 / 202.293.8020, Fax:+1 / 202.293.9287) zu beachten. Die Zuständigkeit für Montage und Inbetriebnahme des Gerätes muss vom Betreiber festgelegt und eingehalten werden. Jede Arbeitsweise, die die Sicherheit des Geräts beeinträchtigt, ist zu unterlassen. Für den Betrieb des Gerätes gelten darüber hinausgehende nationale Vorschriften uneingeschränkt.
Veränderungen am Gerät sind nur nach schriftlicher Genehmigung von Z-LASER zulässig!

Laserklassen
Z-LASER fertigt seine Produkte gemäß internationalen Standards und deklariert die Laserklassen seiner Produkte gemäß EN 60825-1, IEC 825-1 und 21 CFR 1040. Die Laserklasse ist dem gelben bzw. schwarz/weiß/roten (USA) Warnaufkleber zu entnehmen, der auf jedem Laser bzw. auf dessen festverschraubter Abblendkappe klebt. Dieser Warnaufkleber ist auf keinen Fall zu entfernen! Die sich aus der jeweiligen Laserklasse ergebenden Sicherheitsmaßnahmen sind unbedingt einzuhalten (siehe UVVen und Normen). Zu Ihrer Information ein Auszug aus der EN 60825-1, Sicherheit von Lasereinrichtungen, Kap. 12.5 Lasereinrichtungen in Laboratorien und an Arbeitsstätten (S. 48):

Lasereinrichtungen der Klasse 1M, der Klasse 2, der Klasse 2M und der Klasse 3R
Vorsichtsmaßnahmen sind nur notwendig, um ein andauerndes direktes Blicken in den Strahl zu verhindern; für die Klasse 2 und 2M wird eine momentane (0,25 s) Bestrahlung im Wellenlängenbereich von 400 nm bis 700 nm, wie sie bei zufälligem Hineinblicken eintreten kann, nicht als gefährlich erachtet. Dennoch sollte der Laserstrahl nicht absichtlich auf Personen gerichtet werden. Die Verwendung von optischen Sehhilfen (z.B. Ferngläsern) zusammen mit Lasereinrichtungen der Klasse 1M, der Klasse 2M und der Klasse 3R kann die Augengefährdung erhöhen . . .

Lasereinrichtungen der Klasse 3B
Laser der Laserklasse 3B sind potentiell gefährlich, falls ein direkter oder spiegelnd reflektierter Strahl in das ungeschützte Auge gelangt (direktes Blicken in den Strahl). Die folgenden Vorsichtsmaßnahmen sollten getroffen werden, um das direkte Blicken in den Strahl und unkontrollierte, spiegelnde Reflexionen zu verhindern:

a) Der Laser sollte nur in einem überwachten Bereich betrieben werden.
b) Unbeabsichtigte spiegelnde Reflexionen sollen durch Vorsicht vermieden werden.
c) Der Laserstrahl soll, wo es möglich ist, am Ende seines zweckbestimmten Strahlenganges auf einem diffus streuenden Material enden. Farbe und Reflexionsvermögen des Materials müssen die Strahljustierung ermöglichen und gleichzeitig die Gefahren der Reflexion möglichst niedrig halten.*
d) Augenschutz ist notwendig, wenn eine Möglichkeit besteht, dass entweder der direkte oder der gespiegelt Strahl ins Auge gelangt oder eine diffuse Reflexion, die nicht die Bedingungen nach c) erfüllt, betrachtet werden kann.
e) Die Zugänge zum Laser-Überwachungsbereich sollten mit dem Laser-Warnschild gekennzeichnet sein.
* Bedingungen für sicheres Betrachten einer diffusen Reflexion eines Lasers der Klasse 3B, der im sichtbaren Bereich emittiert, sind: Minimaler Abstand von 13 cm zwischen Schirm und Hornhaut des Auges und maximale Beobachtungszeit von 10 s. Sonstige Beobachtungsbedingungen bedürfen eines Vergleichs der durch die diffuse Reflexion erzeugten Bestrahlung mit dem MZB-Wert (Maximal zulässige Bestrahlung). Anmerkung: Für Laser der Klasse 3B sollte ein Laserschutzbeauftragter bestellt werden. Der Laserschutzbeauftragte sollte dafür verantwortlich sein, die Vorsichtsmassnahmen gemäß EN 60825-1 (Stand 2001) zu prüfen und geeignete Kontrollen festzulegen, die einzuführen sind.

Allgemeine Schutzbestimmungen
1.Die Laser sind nur für den Betrieb mit den in den technischen Daten angegebenen Spannungen [Volt] ausgelegt. Um Störungen zu vermeiden, ist die Einhaltung dieser Daten zwingend erforderlich. Speziell kurze Spannungsspitzen und andere Störungen des elektrischen Netzes (z.B. hervorgerufen durch das Einschalten von Großmaschinen) können den Laser zerstören. Wenn unsicher ist, ob diese Bedingungen eingehalten werden können, ist der Spannungseingang durch geeignete Maßnahmen (Primärschutz / Spannungskonstanthalter, z.B. Z-LASER-Netzfilter ZNF) unbedingt zu stabilisieren.
2. Hohe Betriebstemperaturen (> 45°C bzw. > 113 F) verringern die Lebensdauer erheblich.
3. Bitte betreiben Sie die Laser nicht oberhalb der angegebenen IP-Klassen: Beispiel: IP65 6: Staubdicht , 5: Strahlwassergeschützt Bitte denken Sie daran: Öl und Chemikalien sind kein Wasser! Ein gegen Strahlwasser geschützter Laser ist nicht unbedingt Öl- oder Chemikalienfest!

Erste Ziffer Zweite Ziffer
Fremdkörperschutz Wasserschutz
0: kein Schutz 0: kein Schutz
1: Fremdkörper > 50 mm 1: senkrecht fallendes Tropfwasser
2: Fremdkörper > 12 mm 2: schräg einfallendes Tropfwasser (75 - 9 Grad)
3: Fremdkörper > 2,5 mm 3: Sprühwasser
4: Fremdkörper > 1,0 mm 4: Spritzwasser
5: Staubgeschützt 5: Strahlwasser
6: Staubdicht 6: Schwere See
  7: Eintauchen
  8: Untertauchen
Beispiel: IP65
6: Staubdicht , 5: Strahlwassergeschützt
Bitte denken Sie daran: Öl und Chemikalien sind kein Wasser! Ein gegen Strahlwasser geschützter Laser ist nicht unbedingt Öl- oder Chemikalienfest!
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